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Global Market Insights

Wirtschaftsweise fordert Mütterrente-Abschaffung: 13,5 Mrd. Euro jährlich im Fokus

September 1, 2026
11:51 AM
3 min read

Key Points

Mütterrente kostet 13,5 Milliarden Euro pro Jahr und wird von Beitragszahlern finanziert.

Wirtschaftsweise Grimm fordert vollständige Abschaffung der Mütterrente und Reform der Witwenrente.

Witwenrente kostet fast 50 Milliarden Euro pro Jahr, ein Achtel aller Rentenausgaben.

Merz-Regierung hat Rente mit 63 abgeschafft, aber Grimm sieht unausgeschöpfte Reformmöglichkeiten.

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Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Abschaffung der Mütterrente gefordert und damit erheblichen Druck auf die Merz-Regierung ausgeübt. Die Mütterrente kostet die Rentenkasse jährlich 13,5 Milliarden Euro. Grimm kritisiert, dass die Koalition nicht alle Reformmöglichkeiten ausgeschöpft hat, obwohl sie die abschlagsfreie Frührente bereits abgeschafft hat.

Warum die Mütterrente zum Zankapfel wird

Die Mütterrente wurde eingeführt, um Erziehungszeiten älterer Mütter stärker in der gesetzlichen Rente zu berücksichtigen. Die Ausweitung dieser Leistung, ein früheres Wahlversprechen der CSU, kostete zusätzlich etwa 4,45 Milliarden Euro pro Jahr. Kritiker bemängeln seit Jahren, dass Beitragszahler eine familienpolitische Aufgabe finanzieren, die eigentlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sein sollte.

Grimms Reformforderungen gehen weiter

Grimm sieht in der Abschaffung der “Rente mit 63” nur einen ersten Schritt. Sie fordert auch eine grundlegende Reform der Witwenrente, die fast 50 Milliarden Euro pro Jahr kostet und damit ein Achtel aller Rentenausgaben ausmacht. Grimm kritisiert die Regierung scharf dafür, dass “nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft” wurden.

Druck auf die Merz-Regierung wächst

Obwohl Grimm die Richtung der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz grundsätzlich lobt, wirft sie ihr vor, sich zu sehr im Detail zu verlieren. Die Koalition aus CDU und SPD muss sich nun mit weitreichenden Reformforderungen auseinandersetzen. Für Rentner und Beitragszahler hätten solche Reformen erhebliche Konsequenzen.

Finanzierungslücke in der Rentenkasse

Die Rentenkasse steht unter erheblichem Druck. Mit einer Abschaffung der Mütterrente würden 13,5 Milliarden Euro jährlich entfallen, die derzeit über Rentenbeiträge finanziert werden. Eine Reform der Witwenrente könnte zusätzliche Mittel freigeben. Die Forderungen zeigen, wie dringend die Regierung handeln muss, um die Rentensicherheit langfristig zu gewährleisten.

Final Thoughts

Grimms Forderungen signalisieren, dass Rentenreformen über die Abschaffung der “Rente mit 63” hinausgehen müssen. Für Beitragszahler und Rentner wird die Debatte über Mütterrente und Witwenrente zentral für die Finanzierbarkeit der Rentenkasse.

FAQs

Wie viel kostet die Mütterrente den Staat jährlich?

Die Mütterrente kostet die Rentenkasse jährlich 13,5 Milliarden Euro, die Ausweitung der Leistung weitere 4,45 Milliarden Euro pro Jahr.

Was fordert Veronika Grimm konkret?

Grimm fordert die vollständige Abschaffung der Mütterrente und eine Reform der Witwenrente, die fast 50 Milliarden Euro pro Jahr kostet.

Wer finanziert die Mütterrente?

Die Mütterrente wird im Wesentlichen über die Rentenkasse finanziert, nicht aus Steuermitteln. Beitragszahler tragen damit eine familienpolitische Leistung.

Hat die Merz-Regierung bereits Rentenreformen umgesetzt?

Ja, die Koalition aus CDU und SPD hat die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente (Rente mit 63) beschlossen, aber Grimm sieht darin nur einen ersten Schritt.

Disclaimer:

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About Author

Author

Danny Kontos

Co Founder

Danny Kontos has been a stock investor since 2007 and co-founded Meyka in 2023. He keeps a small, focused portfolio and only moves when the numbers are hard to argue with. He has waited years on a single position before. Before Meyka, he ran a web hosting company and a mortgage lending platform, so he knows what a well-run business actually looks like under the hood. This article did not come from a news cycle. It came from someone who has been watching this space for a long time.

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