Law and Government

Kohl-Witwe Scheitert April 23: BGH Lehnt Gewinnansprüche Ab

April 23, 2026
5 min read

Key Points

BGH lehnt Gewinnansprüche der Kohl-Witwe ab

Buch verletzt Persönlichkeitsrecht nicht

Zweite Niederlage für Maike Kohl-Richter vor Gericht

Urteil stärkt Pressefreiheit und Autorenschutz erheblich

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 23. April 2026 ein wegweisendes Urteil im Rechtsstreit zwischen Maike Kohl-Richter und dem Autor Heribert Schwan gefällt. Die Witwe des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl erlitt eine erneute Niederlage in ihrem jahrelangen Kampf gegen das Enthüllungsbuch “Vermächtnis – Die Kohl-Protokolle”. Das Gericht entschied eindeutig: Kohl-Richter hat keinen Anspruch auf die Gewinne aus dem Buchverkauf und kann keinen Schadensersatz fordern. Das Urteil markiert einen Wendepunkt in diesem prominenten Rechtsstreit und bestätigt die Pressefreiheit sowie das Recht auf Meinungsäußerung in Deutschland.

Das BGH-Urteil: Kohl-Witwe Scheitert Erneut

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass das Buch “Vermächtnis – Die Kohl-Protokolle” nicht in das Persönlichkeitsrecht des verstorbenen Altkanzlers eingreift. Dies ist bereits der zweite Versuch der Kohl-Witwe, den Autor Heribert Schwan finanziell haftbar zu machen.

Keine Gewinnansprüche für die Witwe

Das Gericht lehnte den Anspruch auf Auskunft über die erzielten Gewinne ab. Kohl-Richter erhält keinen Zugang zu den Verkaufszahlen, die eine weitere Klage vorbereiten sollte. Der BGH urteilte klar: Schwärzung ja, Schadensersatz nein. Dies bedeutet, dass der Autor seine Gewinne behalten darf und die Witwe keine finanziellen Entschädigungen erhält.

Persönlichkeitsrecht nicht Verletzt

Das zentrale Argument des BGH lautet, dass das Buch das Persönlichkeitsrecht des verstorbenen CDU-Politikers nicht verletzt. Die Richter in Karlsruhe befanden, dass die Veröffentlichung von Protokollen und Aussagen des früheren Kanzlers im öffentlichen Interesse liegt. Dies stärkt die Position von Autoren und Verlegern bei der Veröffentlichung von Memoiren und Enthüllungsbüchern über Personen des öffentlichen Lebens.

Der Jahrelange Rechtsstreit um die Kohl-Protokolle

Der Konflikt zwischen Maike Kohl-Richter und Heribert Schwan begann 2014 mit der Veröffentlichung des umstrittenen Buches. Seitdem hat sich ein erbitterter Rechtsstreit entwickelt, der mehrere Instanzen durchlaufen hat.

Helmut Kohls Ursprüngliche Forderung

Zu Lebzeiten hatte Helmut Kohl selbst fünf Millionen Euro Entschädigung verlangt. Der damalige Bundeskanzler war über die Veröffentlichung seiner privaten Gespräche und Gedanken empört. Nach seinem Tod 2017 übernahm seine Witwe Maike Kohl-Richter den Rechtsstreit und versuchte, die Ansprüche ihres verstorbenen Mannes durchzusetzen. Der Kampf der Kohl-Witwe gegen den Autor zieht sich nun über mehr als ein Jahrzehnt hin.

Mehrfache Niederlagen vor Gericht

Dies ist bereits die zweite Niederlage für Kohl-Richter in diesem Rechtsstreit. Die Gerichte haben konsistent entschieden, dass die Veröffentlichung des Buches rechtmäßig war. Die Richter betonen, dass Autoren das Recht haben, über historische Persönlichkeiten zu schreiben und ihre Werke zu veröffentlichen, besonders wenn diese im öffentlichen Interesse liegen.

Bedeutung für Pressefreiheit und Autorenschutz

Das BGH-Urteil hat weitreichende Konsequenzen für die deutsche Rechtsordnung und den Schutz von Autoren sowie Verlegern. Es stärkt die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung in Deutschland erheblich.

Stärkung der Pressefreiheit

Das Urteil bestätigt, dass Autoren und Journalisten das Recht haben, über Personen des öffentlichen Lebens zu berichten und ihre Werke zu veröffentlichen. Dies ist ein wichtiger Sieg für die Pressefreiheit und die Meinungsäußerungsfreiheit. Der BGH hat klargemacht, dass das öffentliche Interesse an Informationen über historische Persönlichkeiten schwerer wiegt als der Schutz der Privatsphäre von Angehörigen verstorbener Personen.

Konsequenzen für Zukünftige Fälle

Dieses Urteil wird als Präzedenzfall für zukünftige Rechtsstreitigkeiten dienen. Autoren von Memoiren, Biografien und Enthüllungsbüchern können sich auf dieses Urteil berufen, wenn sie mit ähnlichen Klagen konfrontiert werden. Die Entscheidung des BGH sendet ein klares Signal: Die Veröffentlichung von Informationen über verstorbene Personen des öffentlichen Lebens ist grundsätzlich zulässig, solange sie nicht verleumderisch oder faktisch falsch ist.

Final Thoughts

The German Federal Court of Justice’s April 23, 2026 ruling in the Kohl-Richter versus Schwan case establishes that authors have the right to write about public figures and publish their works. Kohl-Richter received no access to profit information or damages. This landmark decision strengthens press freedom and free speech in Germany, prioritizing public interest in historical information over privacy protection for relatives of deceased persons. The ruling protects authors’ and publishers’ rights, facilitating publication of memoirs and investigative books, and will serve as precedent for future disputes.

FAQs

Was hat der BGH am 23. April 2026 entschieden?

Der Bundesgerichtshof entschied, dass Maike Kohl-Richter keinen Anspruch auf Gewinne aus dem Buch “Vermächtnis – Die Kohl-Protokolle” hat und keinen Schadensersatz beanspruchen kann. Das Buch verletzt das Persönlichkeitsrecht nicht.

Wie lange dauert der Rechtsstreit bereits?

Der Rechtsstreit begann 2014 mit der Buchveröffentlichung. Helmut Kohl forderte fünf Millionen Euro Entschädigung. Nach seinem Tod 2017 übernahm seine Witwe den Kampf, der sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckt.

Welche Bedeutung hat das Urteil für die Pressefreiheit?

Das Urteil stärkt die Pressefreiheit erheblich. Es bestätigt das Recht von Autoren, über Personen des öffentlichen Lebens zu berichten. Das öffentliche Interesse an historischen Informationen wiegt schwerer als Privatsphärenschutz.

Ist dies die erste Niederlage der Kohl-Witwe?

Nein, dies ist bereits die zweite Niederlage. Die Gerichte haben konsistent entschieden, dass die Buchveröffentlichung rechtmäßig war und Autoren das Recht zu schreiben haben.

Kann die Kohl-Witwe noch Berufung einlegen?

Nein. Das BGH-Urteil ist das höchste Gericht für Zivilsachen in Deutschland. Eine Berufung ist nicht möglich. Die Entscheidung ist rechtskräftig und endgültig.

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