Key Points
Breyden schließt Ueckermünde-Werk zum 31. Dezember 2026.
320 Arbeitsplätze fallen weg, davon 260 Festangestellte.
Energiekosten in Deutschland drei bis vier Mal höher als in Asien.
Produktion sank von 50.000 auf 35.000 Tonnen Eisen jährlich.
Der Automobilzulieferer Breyden stellt sein Werk in Ueckermünde zum 31. Dezember 2026 ein. Alle 320 Beschäftigten verlieren ihre Jobs. Die Gießerei produzierte vor allem Bremskomponenten, konnte aber mit sinkender Nachfrage und hohen deutschen Energiekosten nicht mehr konkurrieren. Die Schließung ist ein weiterer Schlag für die kriselnde deutsche Zulieferindustrie.
Warum die Gießerei dichtmacht
Breyden begründet die Entscheidung mit rückläufiger Nachfrage und unzureichender Auslastung. Die Fabrik verarbeitete früher 50.000 Tonnen Eisen pro Jahr, zuletzt nur noch 35.000 Tonnen. Die bestehenden Kostenstrukturen seien nicht mehr nachhaltig zu tragen, teilte das Unternehmen mit.
Energiekosten als Wettbewerbsnachteil
Industriestrom in Deutschland kostet 20 bis 25 Cent pro Kilowattstunde. Konkurrenten in China und Indien zahlen nur 6 bis 8 Cent. Dieser massive Kostenvorteil macht es für Breyden unmöglich, die Produktion in Ueckermünde wirtschaftlich zu halten. Druck aus Asien wird von Arbeitnehmern als Hauptgrund genannt.
Beschäftigte erfahren Schließung überraschend
Am 2. Oktober 2026 informierte Breyden die Belegschaft von der geplanten Schließung. Viele Mitarbeiter reagierten mit Unmut. Am Samstag hielten etwa 200 bis 250 Arbeiter eine Mahnwache ab. Betriebsrat und IG Metall haben einen Sachverständigen, Wirtschaftsprüfer und Anwalt eingeschaltet, um eine Lösung zu suchen.
Lokale und regionale Reaktion
Ueckermündes Bürgermeister Tino Spiegelberg kündigte die Bildung eines Krisenstabes an. Der Betriebsratschef Clemens Schröder nannte die Schließung einen Schlag für die Familien der Stadt. Breyden will mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan verhandeln. Unklar bleibt, ob eine Rettung des Standorts noch möglich ist.
Final Thoughts
Die Schließung der Ueckermünder Gießerei zeigt die Strukturkrise der deutschen Zulieferindustrie. Hohe Energiekosten und Konkurrenz aus Asien treiben weitere Betriebe in den Ruin. Für die Region bedeutet dies 320 verlorene Arbeitsplätze bis Jahresende.
FAQs
Die Gießerei schließt zum 31. Dezember 2026. Alle 320 Arbeitsplätze sind betroffen.
Sinkende Nachfrage, unzureichende Auslastung und hohe deutsche Energiekosten von 20-25 Cent pro kWh machen den Standort unwirtschaftlich.
Etwa 320 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze, darunter 260 Festangestellte sowie Leiharbeiter und befristete Mitarbeiter.
Die Fabrik stellte Gussteile für Automobilbremsen her. Die Produktion sank von 50.000 auf 35.000 Tonnen Eisen pro Jahr.
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About Author

Danny Kontos
Co FounderDanny Kontos has been a stock investor since 2007 and co-founded Meyka in 2023. He keeps a small, focused portfolio and only moves when the numbers are hard to argue with. He has waited years on a single position before. Before Meyka, he ran a web hosting company and a mortgage lending platform, so he knows what a well-run business actually looks like under the hood. This article did not come from a news cycle. It came from someone who has been watching this space for a long time.
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